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News, Interviews & Insights vom Jugendmedienfestival 2021

Nordische Gelassenheit trifft Emotion

von Frieda Scharfenberg, 15. Mai 2021

Heute hatte wir die Hamburger Band Fin Dawson zu Gast. Eine Gruppe junger Männer, bestehen aus dem Sänger Marcus, dem Gitarristen Torben, dem dem Bassisten Martin und Matze am Schlagzeug. Eins haben sie definitiv gemeinsam: Die Liebe und Leidenschaft zur Musik. Die vier Jungs sind sich einig, dass ihre Band mehr als nur ein Hobby ist. Sie alle sind eigentlich nebenberuflich Musiker, doch die Musik ist ihre große Leidenschaft. Auf die Frage, was genau die Musik für sie ausmacht, antworten sie alle das Gleiche: „Das hat den maximalen Stellenwert, den es nur haben kann.“ Alle vier haben schon in jungen Jahren ihre Liebe zur Musik entdeckt und haben sich vor Fin Dawson auch in anderen Bands ausprobiert.

Was bei diesen vier auf jeden Fall zu merken ist, ist das Vertrauen und die Einigkeit, die zwischen ihnen herrscht. Die persönliche Beziehung und Freundschaft ist ihnen allen wichtig, um gut miteinander spielen zu können. „Man braucht dieses gewisse Feeling“, das die vier offenbar miteinander gefunden haben. Schließlich gehört zu einer Band nicht nur die Musik sondern auch das gemeinsame Feiern vor und nach einem Auftritt; beispielsweise auf der Kieler Woche. Die Band ist mit allem, was dazu gehört, ein Gemeinschaftsprojekt. Und so werden alle Aufgaben vom Booking bis hin zur Tontechnik gerecht aufgeteilt. Jeder hat seinen Aufgabenbereich, für den er zuständig ist, und bereichert die Band so mit seinen individuellen Stärken. Aus diesem Grund sind sie alle so große Fans von ihrer neusten Single „Back Home“, die sie 2019 veröffentlicht haben. Bei diesem Song hat wirklich jeder von ihnen seine ganz persönliche Note eingebracht und auf das Ergebnis sind sie merklich stolz. Und das auch mit recht, denn in diesem Song steckt jede Menge Arbeit. So hat sich die Band für dieses Projekt professionelle Hilfe im Studio dazu geholt, um den Song so gut wie nur möglich aufzunehmen. Dabei haben sie sich sehr viel Zeit genommen und jedes Instrument an einem einzelnen Tag aufgenommen, um die Individualität von jedem Musiker und jedem Instrument auszuarbeiten und hervorzuheben. Bei diesem Entstehungsprozess sind sie als Band auch noch mehr zusammengewachsen.

Diese gute Basis, die sie sich aufgebaut haben, hilft ihnen über alle Schwierigkeiten hinweg; sei es das Lampenfieber vor einem Auftritt oder ein gerissenes Kabel auf der Bühne. All das sind Dinge, mit denen sie gelernt haben umzugehen. Was man auf jeden Fall über diese Band sagen kann, ist, dass sie alles gelassen angeht und alles wertschätzen, was sie an Erfahrung mitnehmen können. Und wer weiß – vielleicht sehen wir sie eines Tages wirklich als Headliner beim Hurricane.